Rolf Kühn, „Ich kann“ als Grundvollzug des Lebens

Rolf Kühn, „Ich kann“ als Grundvollzug des Lebens. Analysen zur material-phänomenologischen Handlungsstruktur
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Art.Nr.: 2021-4
GTIN/EAN: 978-3-943897-65-4



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Produktbeschreibung

Da unser Leben in einem ständigen Vollzug seiner selbst besteht, ist es durch ein je unmittelbares Empfinden des „Ich kann“ bestimmt. Als originäre Verwirklichung liegt eine solch rein phänomenologische Bestimmung jeglicher reflexiven Motivations- und Intentionalanalyse unseres Wollens und Handelns voraus. Dies wird einerseits durch Untersuchungen zu Maine de Biran, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche und Freud verifiziert sowie andererseits durch zentrale Bereiche wie Arbeit und Kunst. Das individuelle Erleben eines „Nicht-Könnens“ lässt die Frage nach Symptom und Sublimierung stellen, und zwar im Zusammenhang mit unserer subjektiven Leiblichkeit als Kraft und Affekt im lebensphänomenologischen Sinne. Als Einleitung ist ein Text von Michel Henry über „Potentialität“ als Grundgegebenheit eines originär „praktischen Cogito“ vor jedem „Ich denke“ beigegeben, was als Leitfaden dienen kann.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br.
Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie Leiter des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. - Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

Inhalt

Vorbemerkung

Einleitung: Potentialität (Michel Henry)


TEIL I: KÖNNEN UND WOLLEN


1 „Ich kann“ und Wille bei Maine de Biran und Schopenhauer

1.1 Die praktisch-transzendentale Individuierung bei Maine de Biran
1.2 Wille als „Leben-Wollen“ und Leiblichkeit gemäß Schopenhauer
1.3 Affektivität und principium individuationis


2 Gewissheit und Verzweiflung – mit Blick auf Kierkegaard

2.1 Das Gutsein des Lebens
2.2 Leben als Leiblichkeit und Mitpathos
2.3 Verzweiflung als „tödliche Krankheit“


3 Der „Wille zur Macht“ als Ur-Leib bei Nietzsche

3.1 Der „Wille zur Macht“ als Selbstermächtigung des Lebens
3.2 Schwäche und Lebenssteigerung
3.3 Das „Mehr“ des Lebens als Fülle des „Ich kann“


4 Resignation und Ananké gemäß Freud

4.1 „Realität“ und „Resignation“
4.2 Die Kultur zwischen Eros und Thanatos
4.3 Realität und Sublimierung



TEIL II: KÖNNEN UND HANDELN


5 Bedürfen, Begehren und Arbeit

5.1 Bedürfen als Singularisierung
5.2 Ökonomie und Bedürfen als Warengenese
5.3 Kapitalismus und Entfremdung


6 Kunst als „innere Notwendigkeit“

6.1 Das Minimum als Maximum
6.2 Das Absolute in Kunst und Kultur
6.3 Leib und ästhetische Bewegung


7 Symptom und Reales

7.1 „Sinthomale Weisheit“ nach Lacan
7.2 Symptom, Selbstaffektion und Begehren
7.3 Aktvollzug als „Ich kann“-Transparenz


8 Sublimierung in Mystik und Ästhetik

8.1 Sublimierung, Phallus und Narzissmus
8.2 „Libidinöse Ökonomie“ innerhalb von Kur und Kultur
8.3 Wiederholung als „elastische Logik“


Ausblick: Leiblichkeit als individuiertes „Können zu können“
Bibliographie

 

 

ISBN: 978-3-943897-65-4
Einband: Paperback
Preis: 29,90 Eur (D) inkl. MWSt.
Seiten/Umfang: 406 S. - 21,0 x 14,8 cm

 

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