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Markus Rothhaar, Die Negativität im Absoluten. Zur Struktur von Hegels dialektischer Logik

Markus Rothhaar, Die Negativität im Absoluten. Zur Struktur von Hegels dialektischer Logik
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Art.Nr.: 2016-5
Markus Rothhaar, Die Negativität im Absoluten. Zur Struktur von Hegels dialektischer Logik

Was die Beschäftigung mit Hegel heute vor allem motiviert, ist die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen universeller Vernunftansprüche unter den Bedingungen der philosophischen Moderne. Deren unzweifelhafter Krise will Hegel begegnen, indem er die Philosophie als Selbstreflexion einer Vernunft begreift, die gerade aufgrund ihrer immanenten Negativität geeignet ist, sogar noch die Ansprüche der vermeintlich „erledigten“ klassischen Metaphysik zu erneuern.

Rothhaar unternimmt vor diesem Hintergrund den Versuch, die Rolle der logischen Figur einer reinen, weil strikt selbstbezüglichen Negativität für Hegels kritische Restitution der Metaphysik und Ontologie zu verstehen und nicht zuletzt für eine Philosophie der Zeitlichkeit fruchtbar zu machen.

Markus Rothhaar hat Philosophie, Geschichte und Biologie studiert. Nach einer Promotion in Philosophie war er unter anderem als Referent der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fernuniversität Hagen tätig. Seit 2013 ist er Inhaber der Stiftungsprofessur für Bioethik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

 

= 1. Auflage (mit Sach- und Personenregister sowie Literaturverzeichnis) =
ISBN: 978-3-943897-27-2
Einband: Paperback
Preis: 49,90 Eur (D) inkl. MWSt.
Seiten/Umfang: 238 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Inhalt

Einleitung. Die Negativität im Absoluten

 

I. Reflexion und Moderne

 

II. Die Transformation der Metaphysik

 1. Kritik der Metaphysik

2. Positive und negative Dimensionen dialektischer Logik

3. Von der traditionellen Metaphysik zur Dialektik des Absoluten

 

III. Die Logik des Seins

1. Sein und Nichts
a. Interpretationsprobleme des logischen Anfangs
b. Identität und Differenz des Unmittelbaren

2. Das Dasein: Logik der Endlichkeit

 

IV. Das Wesen. Die Logik der destruierten Positivität

1. Kritik des Seins
a. Wesen und Wahrheit
b. Die „Aufarbeitung“ des Seins

2. Vom Sein zum Wesen – Analyse des Argumentationsgangs
a. Die Indifferenz
b. Das Wesentliche und das Unwesentliche
c. Der Schein

3. Die Logik der Reflexion
a. Vom Schein zur Reflexion
b. Die setzende Reflexion
c. Die Setzung als Voraussetzung
d. Von der äußeren zur bestimmenden Reflexion

 

V. Von der Wesens- zur Begriffslogik

1. Begriff und Wesen

2. Die Wirklichkeit des Absoluten

 

VI. „Substanz“ und „Subjekt“

1. Spinozas „Ethik“ und Hegels „Logik“

2. Die Notwendigkeit des Wirklichen

3. Das absolute Verhältnis der Substanz

4. Wirkungsverhältnisse

 

VII. Sich-Wissen. Ausblick auf die Subjektive Logik

1. Der Begriff als Relation zu sich

2. Subjektivität und Objektivität des Begriffs

3. Der dialektische Aufbau der „Idee“

 

VIII. Logische und zeitliche Prozessualität

1. Hegels Logik der Zeitlichkeit
a. Zeit und Subjektivität bei Hegel und Heidegger
b. Zeitlichkeit als Negativität

2. Gegenwart und Ewigkeit

 

IX. Dialektik und Ontologie. Eine kritische Überlegung

 

Bibliographie

1. Werke Hegels
2. Weitere Primärliteratur
3. Sekundärliteratur

 

Register

1. Sachregister
2. Personenregister

 

Diesen Artikel haben wir am Freitag, 21. Oktober 2016 in unseren Katalog aufgenommen.

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